Hinweise zum Friedhof

Friedhof (Bild: C. Cordes)

Allgemeine Hinweise zum Friedhof Bleckede

Für die Wahl der richtigen Grabart sind mehrere Entscheidungen zu treffen:
Auf dem Bleckeder Friedhof gibt es

  • Erd- und Urnengrabstätten
  • individuell zu pflegende oder pflegearme Grabstätten
  • Reihen- und Wahlgrabstätten.

Ist die Beisetzung erfolgt, ist diese Entscheidung im Allgemeinen irreversibel. Wurde z.B. ein Reihengrab erworben, kann hier keine weitere Beisetzung vorgenommen werden, auch nicht für Partner von Verstorbenen. Auch eine zusätzliche Urne darf hier nicht beigesetzt werden.

Bei allen Grabarten gilt sowohl für Sarg- als auch für Urnenbestattungen eine Ruhefrist von 25 Jahren. Für vor 1998 durchgeführte Beisetzungen beträgt die Ruhefrist 30 Jahre.
Im Einzelnen stellt der Friedhof der St. Jacobi Kirche folgende Grabarten zur Verfügung:

  • Reihengrabstätten
  • Wahlgrabstätten
  • Einzelrasengrabstätten
  • Doppelrasengrabstätten

Reihengrabstätten …

… werden im Todesfall der Reihe nach einzeln für die Dauer von 25 Jahren vergeben, eine Wahlmöglichkeit besteht nicht. Das Nutzungsrecht kann über die 25-jährige Ruhefrist hinaus nicht verlängert werden. Die Reihengrabstätten werden nach Ablauf der Ruhefrist friedhofsseitig abgeräumt. Die Möglichkeit einer Einebnung vor Ablauf der Ruhefrist ist nicht vorgesehen.

Bestattungsmöglichkeiten:

Eine Erdbestattung oder eine Urnenbestattung

Grabgestaltung:

Um einen Grabstein zu setzen, muss ein schriftlicher Genehmigungsantrag im Pfarramt eingereicht werden. Steinerne Einfassungen müssen gesondert beantragt werden. Dafür wird dem Antragsteller/Nutzungsberechtigten eine zusätzliche Gebühr in Rechnung gestellt. Grababdeckungen sind nicht erlaubt.

Wahlgrabstätten …

… werden mit einer oder mehreren Grabstellen vergeben. Auch hier beträgt die Dauer der Ruhefrist 25 Jahre. Das Nutzungsrecht an der Grabstätte kann jedoch darüber hinaus verlängert werden. Bei einer Beisetzung verlängert sich das Nutzungsrecht für die gesamte Wahlgrabstätte bis zum Ablauf der Ruhefrist.

Für die Anlage und Pflege der Grabstätte sowie die Einebnung bei Ablauf der Ruhefrist ist der jeweilige Nutzungsberechtigte verantwortlich. Die Einebnung kann von den Angehörigen selbst oder kostenpflichtig durch unsere Mitarbeiter vorgenommen werden. In jedem Fall nehmen Sie bitte vor der Abräumung Kontakt mit der Friedhofsverwaltung auf. Die Möglichkeit einer Einebnung vor Ablauf der Ruhefrist ist nicht vorgesehen.

Bestattungsmöglichkeiten:

Auf einer Wahlgrabstelle kann ein Sarg oder eine Urne beigesetzt werden. Möglich ist auch ein Sarg und eine zusätzliche Urnenbeisetzung oder eine Urne und eine zusätzliche Urnenbeisetzung, was jedoch zusätzliche Kosten verursacht.

Grabgestaltung:

Um einen Grabstein zu setzen, muss ein schriftlicher Genehmigungsantrag im Pfarramt eingereicht werden.

Einzelrasengrabstätten …

… werden in der dafür ausgewiesenen Fläche im Todesfall für die Dauer von 25 Jahren vergeben. Eine Wahlmöglichkeit besteht nicht. Sie werden der Reihe nach belegt und das Nutzungsrecht kann über die 25-jährige Ruhefrist hinaus nicht verlängert werden. Einzelrasengräber sind vom Charakter her Reihengräber und die Bestimmungen gelten analog. Die Pflege dieser Grabstätten erfolgt friedhofsseitig kostenpflichtig.

Bestattungsmöglichkeiten:

Ein Sarg oder eine Urne (eine zusätzliche Urnenbeisetzung ist nicht möglich).

Grabgestaltung:

Die für diese Grabart vorgeschriebene Grabplatte muss die Maße 40 x 40 cm haben.

Doppelrasengrabstätten …

… werden in der dafür ausgewiesenen Fläche im Todesfall vergeben. Sie werden der Reihe nach belegt. Sie haben eine Ruhefrist von 25 Jahren und können einmalig verlängert werden, wenn die zweite Stelle belegt wird. Darüber hinaus ist eine Verlängerung des Nutzungsrechts nicht möglich. Die Pflege dieser Grabstätten erfolgt friedhofsseitig kostenpflichtig.

Bestattungsmöglichkeiten:

Pro Grabstelle ein Sarg oder eine Urne

Grabgestaltung:

Die für diese Grabstättenart vorgeschriebene Grabplatte muss die Maße 40 x 60 cm haben.

Urneneinzelrasengrabstätten …

… werden in der dafür ausgewiesenen Fläche im Todesfall vergeben. Sie werden der Reihe nach belegt und haben eine Ruhefrist von 25 Jahren. Das Nutzungsrecht kann darüber hinaus nicht verlängert werden. Die Pflege dieser Grabstätten erfolgt friedhofsseitig kostenpflichtig

Bestattungsmöglichkeiten:

Eine Urne

Grabgestaltung:

Die für diese Grabstättenart vorgeschriebene Grabplatte muss die Maße 40 x 40 cm haben.

Urnendoppelrasengrabstätten …

… werden in der dafür ausgewiesenen Fläche im Todesfall vergeben. Sie werden der Reihe nach belegt. Sie haben eine Ruhefrist von 25 Jahren und können einmalig verlängert werden, wenn die 2. Stelle belegt wird. Die Pflege dieser Grabstätten erfolgt friedhofsseitig kostenpflichtig.

Bestattungsmöglichkeiten:

Pro Doppelgrabstätte dürfen 2 Urnen beigesetzt werden.

Grabgestaltung:

Die für diese Grabstättenart vorgeschriebene Grabplatte muss die Maße 40 x 60 cm haben.

Urnengemeinschaftsgrabstätten …

… sind Grabstellen, die der Reihe nach belegt werden und erst im Todesfall für die Dauer von 25 Jahren vergeben werden. In einer Urnengemeinschaftsgrabstätte kann eine Urne beigesetzt werden; ein Anspruch auf Vergabe eines bestimmten Begräbnisplatzes besteht allerdings nicht. Die Pflege dieser Grabstätten erfolgt friedhofsseitig. Urnengemeinschaftsgrabstätten sind vom Charakter her Reihengräber und die Bestimmungen gelten analog.

Bestattungsmöglichkeiten:

Eine Urne

Grabgestaltung:

Bei dieser Grabart kann kein einzelner Grabstein gesetzt/ keine einzelne Grabplatte verlegt werden. Die für diese Grabart vorgesehene Platte wird an einem gemeinsamen Grabmal angebracht.

Zur Pflege von Rasengräbern:

Die Rasenpflege wird von unseren Mitarbeitern ausgeführt. Dazu gehören folgende Arbeiten: Rasen aussäen, Mähen, Wässern, ggf. Boden auffüllen, Nachsäen, Laub harken.

Auf den Rasengräberfeldern dürfen keine Anpflanzungen vorgenommen werden. Es ist möglich, eine einzelne Schnittblume auf die Rasenfläche bzw. auf die Grabplatte zu legen. Das Abstellen von Blumen, Schalen, Vasen u.a. ist nur auf den dafür vorgesehenen Flächen erlaubt. In der Zeit von Ewigkeitssonntag bis Ostern des darauf folgenden Jahres darf auf jeder Grabstätte ein Gesteck abgelegt werden. Nach der Bestattung wird die Einebnung der Grabstelle und die Abräumung der Kränze von unseren Mitarbeitern vorgenommen.

Grabanlagen bzw. -gestaltungen

Alle Grabstätten müssen in einer des Friedhofes würdigen Weise angelegt und unterhalten werden.

Die Größe von einzelnen Grabstellen beträgt 225 x 95 cm.

Grabmale dürfen nicht so gestaltet werden, dass sie eine Verunstaltung des Friedhofes bewirken oder die Friedhofsbesucher in ihrer Andacht stören. Sie dürfen sich ferner in ihrer Gestaltung nicht gegen den christlichen Glauben richten. Auf dem Bleckeder Friedhof sind anonyme Bestattungen nicht möglich.

Jede Grabstelle muss mit einem Grabstein/-platte versehen sein, der/die spätestens 6 Monate nach der Beerdigung aufgestellt, verlegt oder angebracht wird. Ist vorab bereits ein Holzkreuz angebracht worden, so soll dieses nach max. 2 Monaten entfernt werden.

Grundsätzlich benötigen wir für alle Grabsteine, Grabplatten, steinernen Einfassungen einen Genehmigungsantrag, den der Steinmetz bei uns einreicht.

Erst nach unserer Genehmigung darf der Stein gesetzt werden.

Bei Reihengräbern sind Gesamtabdeckungen der Grabstätte oder ein Belag mit Kieselsteinen oder Splitt nicht zugelassen. Für Wahlgräber bitten wir von diesen Grabgestaltungen abzusehen.

Einmal jährlich wird vorn Friedhofsausschuss des Kirchenvorstandes mit Hilfe eines geeichten Prüfgerätes die Standfestigkeit aller Grabsteine geprüft. Sollten sich Mängel ergeben, werden wir Sie schriftlich darüber informieren. Für die Beseitigung ist der jeweilige Nutzungsberechtigte verantwortlich.
Beisetzungen

Beisetzungen können von montags bis freitags in der Zeit von 11.00 bis 15.00 Uhr bzw. bei kirchlichen Beerdigungen in diesem Zeitrahmen nach Rücksprache mit dem jeweiligen Pastor vorgenommen werden.